Berliner Spielbanken

Berliner Spielbank: Gauselmann mischt mit

Zum Ende des Jahres läuft die Konzession für die Spielbank Berlin aus. Daher wird die Lizenzerlaubnis vom Berliner Senat neu ausgeschrieben. Das große Buhlen um die Spielbank hat nun auch einen Glücksspielriesen auf den Plan gerufen, der sicherlich lange um die Konzession für die Berliner Spielbank mitpokern wird.

2015 war ein gutes Jahr

Für die Berliner Spielbank war das vergangene Jahr 2015 ein ziemlich gutes Jahr. Denn nach den langen Durststrecken, die durch das Rauchverbot genauso bedingt waren, wie durch die viele, teils illegale Konkurrenz im Internet, hat sich das Geschäft in der Spielbank mehr als nur erholt. Im Jahr 2015 seien laut des Geschäftsführers Günter Münstermann nicht nur rund zehn Prozent mehr Gäste in der Spielbank gewesen, sondern insgesamt sei auch der Umsatz um etwa zehn Prozent gestiegen. Das Spielen an den Poker-, Roulette- und Blackjack-Tischen ist wieder gut und auch an den Spielautomaten sieht die Welt wieder gut aus. Jedoch gibt es dafür neue Probleme, mit denen sich die Spielbank aktuell auseinandersetzen muss.

Streit um Lizenz vor Gericht

Eigentlich gäbe es für den Geschäftsführer Günter Münstermann also keine Hindernisse mehr, den Erfolg der Spielbank Berlin weiter auszubauen. Jedoch gibt es da das kleine Problem um die Konzession, die demnächst abläuft. Und genau diese Tatsache sowie der wachsende Erfolg der Berliner Spielbank ruft nun auch viel Konkurrenz auf den Plan. Denn Münstermann ist nicht der Einzige, der die Lizenz zum Betrieb der Spielbank haben möchte. Auch andere Mitstreiter haben erkannt, dass sich der Glücksspielmarkt in der Bundeshauptstadt durchaus lohnt. Daher findet momentan auch ein Streit vor Gericht mit dem Land Berlin statt, der die Ausschreibung der Lizenz für das Bundesland betrifft. Schließlich möchten auch andere etwas vom Kuchen abhaben.

Gauselmann Hauptkonkurrent

Die Hauptkonkurrenz zu den jetzigen Gesellschaftern, die die Spielbank Berlin aktuell noch betreiben, ist der Glücksspielriese Gauselmann. Einige mögen diesen Giganten wohl eher unter der Glücksspielmarke Merkur. Gauselmann betreibt jedoch nicht nur zig Merkur-Spielotheken, sondern wandert auch immer mehr auf dem Markt der richtigen Casinos weiter voran. Ob Beteiligungen an dem Grand Casino Baden in der Schweiz oder das eigens betriebene Casino in Leuna oder Wien und eine geplante Spielbank in Magdeburg, der Gauselmann-Konzern findet ich immer mehr aus dem Casinomarkt zurecht und expandiert dort fleißig. Der Standort Berlin wäre da sicherlich sehr gut gewählt und durchaus attraktiv für die Expansion des Geschäfts.

Nötiges Kleingeld vorhanden

Nun gehört Gauselmann sicherlich auch zu einem sehr finanzstarken Unternehmen. Denn fast zwei Milliarden Jahresumsatz sind nicht von der Hand zu weisen und versprechen auch eine gute finanzielle Absicherung für den Standort Berlin. Zumal das Gauselmann-Imperium durch den Betrieb von Casinos mehr Sicherheit schaffen möchte, da es den Spielotheken vielerorts durch die Kommunen sehr schwer gemacht wird. Dass Gauselmann daher vor Gericht gezogen ist, um bei der Erteilung der Konzession berücksichtigt zu werden, ist nur logische Konsequenz. Schließlich haben die bisherigen Betreiber unter der Führung von Münstermann vom Land Berlin zunächst eine Erlaubnis zum Betrieb von weiteren zwei Jahren erhalten, da man mit dem Wegfall von Arbeitsplätzen „gedroht“ habe. Ob die Klage in den weiteren Instanzen Erfolg haben wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Foto: Webseite der Spielbank Berlin

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Über Gordon Banks

Gordon Banks
Hi, ich bin Gordon, ein halber Amerikaner und ein halber Berliner. Deswegen halte ich mich auch von Menschen fern, die Süsses lieben. Meine Erfahrungen zum Roulette Spiel und Online Casinos habe ich in schlaflosen Nächten in Las Vegas gesammelt. Und ja, ich spiele immer noch gerne!

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