Spieleinnahmen

Gasthaus in Hohenfurch: Täter klauen Spieleinnahmen

In einem Gasthaus in Hohenfurch ereignete sich jüngst ein Einbruch mit einem Diebstahl über 10.000 Euro. Der Einbruch wurde während der Durchführung von einem Anwohner im Gebäude der Gaststätte vernommen. Der 30 jährige Mann wurde durch die Alarmanlage geweckt, die zur Gaststätte gehörte. Er ging hinunter. An der Hintertür angekommen, sah er, dass diese aufgebrochen war. Der Gaststätteninhaber wurde verständigt. Bei der Erfassung des Tatbestands stellte sich heraus, dass von insgesamt drei Spielautomaten zwei aufgebrochen waren und die Spieleinnahmen fehlten. Diese waren in sogenannten Geldkassetten enthalten.

Münzkassetten wurden nicht mitgenommen

Die Beute lässt darauf vermuten, dass es sich bei den Tätern um routinierte Einbrecher handelte. Denn sie ließen die Münzkassetten vor Ort und nahmen lediglich die Geldkassetten mit den Geldscheinen mit. Insgesamt wurde ein Geldbetrag von ca. 10.000 Euro entwendet. Wird der Schaden an der Tür und die aufgebrochenen Spielautomaten noch dazu gerechnet, liegt der finanzielle Schaden im Bereich von über 50.000 Euro. Wertgegenstände aus der Gaststätte wurden ansonsten nicht entwendet. Demnach hatten es die Täter einzig auf die Geldkassetten der drei Spielgeldautomaten abgesehen.

Polizei Weilheim bittet um aktive Mithilfe

Gesucht werden Hinweise zur Tat, zu den Tätern und zum Verbleib der Geldkassetten. Informationen sind bitte an die Polizeiinspektion in Schongau zu richten. Da es derzeit keine Hinweise gibt, kann jeder noch so kleine Hinweis von entscheidender Bedeutung sein. Wie Erfahrungen zeigen, sind Täter nach einer solchen Tat meist ziemlich gesprächig und berichten im Bekanntenkreis davon. Weitere Tatbestandteile können sich zudem ergeben, wenn jemandem einer oder mehrere Personen aufgefallen sind, die vielleicht dunkel gekleidet oder maskiert waren und sich auffällig verhielten.

Schwer zu verhinderndes Einbruchsszenario

Casinos und Spielbanken haben für gewöhnlich mit direkten Überfällen im laufenden Betrieb zu tun. Ein Einbruch gehört eher zu den selteneren Taten. Daher kann davon ausgegangen werden, dass sich die Täter im Bereich der Glücksspielautomaten und Casinos auskennen. Sonst hätten sie es nicht geschafft in der Kürze der Zeit die Automaten aufzuhebeln und die Geldkassetten gezielt zu entnehmen. Weiterhin müssen die Täter einen Überblick über die Frequentierung der drei Geldspielautomaten in dieser Gaststätte gehabt haben. Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um Stammkunden handelt oder um Kunden, die sich in den letzten Wochen häufiger in der Gaststätte aufgehalten haben.

Wie hätte die Tat verhindert werden können?

Dieses Szenario hätte was das Aufbrechen der Tür vorerst nicht verhindert werden können. Allerdings gäbe es die Möglichkeit über die Anbringung einer Überwachungskamera mit Infrarotfunktion nachzudenken. Diese hätte in dem Fall den Tathergang aufgenommen, die Anzahl der Täter und deren Vorgehensweise festgehalten. Die Infrarot-Kamera hätte dabei so angebracht werden müssen, dass sie von den Tätern nicht ohne weiteres hätte erreicht werden und deaktiviert hätte werden können. Eine weitere Möglichkeit wäre neben der Anbringung einer Alarmanlage die Kombination mit einem stummen Alarm gewesen. In dem Fall hätte gewährleistet werden müssen, dass die Polizei oder ein entsprechend vorbereiteter Sicherheitsservice innerhalb von 60 Sekunden nach dem Auslösen des stummen Alarms vor Ort hätte sein müssen.

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Über Nancy Barista

Nancy Barista
Ich bin Nancy und diejenige, die zwischen unseren beiden Herren Gordon und Nick immer schlichten muss, wenn es mal wieder zu der Diskussion kommt, ob die Chancen beim Roulette auf Rot zu setzen höher oder niedriger sind, als auf Schwarz zu wetten …

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