Spielbank Bad Dürkheim

In der Spielbank Bad Dürkheim geht es wieder aufwärts

Für die Spielbank Bad Dürkheim scheint es gute Nachrichten zu geben. Denn seitdem das Rauchverbot gesetzlich in Kraft getreten ist und es so für die Spieler nicht mehr möglich war, auch an den Spieltischen und den Spielautomaten im Casino während des Spielens zu rauchen, hat die Spielbank Bad Dürkheim harte Zeiten durchgemacht. So waren die vergangenen zehn Jahre nicht leicht, auch aufgrund noch weiterer gesetzlicher Vorgaben. Allerdings gibt sich der Geschäftsführer des Casinos Bad Dürkheim, Michael Seegert nun etwas optimistischer gestimmt. Es scheint wieder etwas aufwärts zu gehen mit der Spielbank.

Viele gesetzliche Regelungen haben Unruhe und Verluste gebracht

Den Spielbanken in ganz Deutschland ging es in den vergangenen Jahren nicht unbedingt so gut. Denn die Parole beim Roulette „Rien ne va plus“ war quasi das Motto der Spielbanken, zumindest im wirtschaftlichen Sinne. Viele gesetzliche Regelungen, die im neuen Jahrtausend hinzukamen, haben vielen Casinos das Leben wirklich schwer gemacht. Erst gab es 2002 die Einführung des Euro, dann kam 2007 das Nichtraucherschutzgesetz und dann auch noch on top der Glücksspielstaatsvertrag im Jahr 2008. Dieser sah für Spielbanken vor, dass die Zugangskontrollen zum klassischen Spiel verschärft werden mussten und es auch beim Automatenspiel Ausweiskontrollen geben muss. Für Spieler und die Casinos war das natürlich äußerst unangenehm und lästig.

Besonders in der Spielbank Bad Dürkheim hat man diese Auswirkungen deutlich gespürt. Seit Beginn des Jahrtausends gab es so eine regelrechte Talfahrt, wie Michael Seegert berichtet. Erst im Jahr 2015 konnte erstmals wieder ein Jahr verbucht werden, das nicht schlechter als das vorangegangene Jahr war. Nach Angaben der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder, die ja für die staatlich konzessionierten Spielbanken zuständig sind, wurde ein Bruttospielertrag von 556 Millionen Euro erzielt, was ein Plus von immerhin 48 Millionen Euro ist. Wenn aber vergleicht, dass es 2007 noch 923 Millionen Euro waren, kann man sich gut vorstellen, wie sehr die Spielbanken in Deutschland und damit auch das Casino Bad Dürkheim zu kämpfen hatten.

Weniger Besucher und weniger Trinkgeld

Michael Seegert kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob es nun wirklich mit der Spielbank Bad Dürkheim wieder aufwärts geht. Denn zwar konnte der Umsatz leicht verbessert werden, aber die Besucherzahlen sinken trotzdem noch. Und das, obwohl mittlerweile auch Raucherbereiche im Casino vorhanden sind. Die Auswirkungen sind übrigens nicht nur im Umsatz der Spielbank Bad Dürkheim spürbar. Auch bei den rund 80 Angestellten, machte sich die Talfahrt des Casinos bemerkbar. So haben die Angestellten laut Seegert weitaus weniger verdient, was daran lag, dass es nicht so viel Trinkgeld gab. Schließlich macht das Trinkgeld beispielsweise für Croupiers einen großen Teil des Gehalts aus, neben dem nicht ganz so großen Fix-Gehalt.

Auch die Stadt Bad Dürkheim bekommt Auswirkungen zu spüren

Doch nicht nur Spielbank und die Angestellten des Casinos sind direkt von den sinkenden Einnahmen, die das Casino in den letzten Jahren gemacht hat, betroffen. Dank der Spielbankenabgabe, die 15,6 Prozent beträgt, bekommt die Stadt Bad Dürkheim ja auch immer etwas vom Kuchen ab. Für das vergangene Jahr waren das rund 1,6 Millionen Euro, was im Umkehrschluss heißt, dass die Spielbank Bad Dürkheim einen Bruttospielertrag von 10,6 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Es geht also scheinbar etwas bergauf, was die Stadt sicherlich auch freuen dürfte. Michael Seegert ist sich daher auch sicher, dass man optimistisch in die Zukunft blicken kann, auch wenn es vielleicht nur bei kleinen Umsatzsteigerungen bleibt. Aber besser ein kleines Plus als ein Verlust.

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Über Nick Horten

Nick Horten
Ich bin der Nicolas. Ganz egal was Gordon sagt - Rot hat dennoch die besseren Gewinnchancen beim Roulette ... Ich bin verantwortlich hier für alles was die anderen nicht machen wollen. Ganz schöner XXX-Job...

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