Roulettespieler

Roulettespieler rastet in Spielbank Berlin aus

Nicht nur Spielhallen kam es hierzulande schwer. Auch in Spielbanken gibt es manchmal Gäste, mit denen man eigentlich nicht rechnet. Das hat jetzt auch die Spielbank Berlin am Marlene-Dietrich-Platz erfahren müssen. Denn dort gab es einen Zwischenfall, der Ausraster, Raub und eine spätere Verhaftung mitbrachte. Für den Leser mag dies nun vielleicht recht amüsant sein. Für die Beteiligten in der Spielbank Berlin hingegen war es sicherlich kein ganz so großer Spaß. Aber der Übeltäter wurde ja zum Glück geschnappt.

Statt „Schwarz“ kam „Rot“

Rien ne va plus! Diesen Satz hat bestimmt jeder schon einmal gehört, der an einem Roulettetisch Platz genommen hat oder auch irgendeinen Film gesehen hat, in dem an einem Roulettetisch im Casino gespielt wurde. Und auch für den Roulettespieler, der in der Spielbank Berlin mitgezockt hat, klangen diese Worte vor dem Wetteinsatz sicherlich durch. Allerdings hat der betroffene Spieler dabei wohl etwas falsch verstanden. Denn „Nichts geht mehr“ hat dieser Roulettespieler nur allzu wortwörtlich genommen. Dabei passierte gar nichts, was an einem Roulettetisch wirklich außergewöhnlich ist.

Der 39-jährige Mann spielte beim Roulette mit, wettete einen vierstelligen Betrag auf Schwarz und war sicherlich genauso fasziniert von der Roulettekugel, die im Roulettekessel ihre Runden drehte. Allerdings hielt seine Faszination wohl nicht ganz so lange an. Denn als die Kugel nicht auf Schwarz landete, sondern auf Rot, ging bei dem man gar nichts mehr. Der Pechvogel sah dabei nicht nur im Roulettekessel Rot, sondern auch bei sich selbst. Und das sollte für ihn noch fatale Folgen haben.

Auf einmal wurde aus einem Spiel ein räuberischer Diebstahl

Wie schnell sich Situationen ändern können, hat der 39-jährige Roulettespieler wahrlich bewiesen. Denn als seine Farbe nicht kam, rastete der Mann so aus, dass er sich das Geld vom Spieltisch schnappte und fix Richtung Ausgang rannte. Natürlich hatte der Mann dabei den Sicherheitsdienst nicht im Kopf, der am Ausgang quasi schon auf ihn wartete. So wurde der schlechte Verlierer vom besagten Sicherheitsdienst auf den Boden geworfen, wehrte sich aber heftig. So schlug der Verlierer dem Sicherheitsordner ins Gesicht und konnte so zusammen mit dem Geld doch noch aus der Spielbank Berlin fliehen. Der 28-jährige Sicherheitsordner wurde dabei sogar im Gesicht und an der Hand verletzt, sodass er mehrere Prellungen erlitt. Und genau dadurch wurde der unglückliche und schlechte Verlierer auch gleich zu einem Täter, der somit einen räuberischen Diebstahl begangen hatte. Weit kam der Pechvogel übrigens nicht.

Im Krankenhaus verhaftet

Natürlich wurde die Polizei sofort nach dem Vorfall eingeschaltet und begab sich auf die Suche nach dem Täter. In einem Krankenhaus fanden Polizisten dann schließlich den 39-jährigen Dieb. Denn dieser hatte sich bei der Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsordner ebenfalls verletzt und sich dabei sogar einen Nasenbeinbruch zugezogen, den er im Krankenhaus behandeln ließ. Natürlich wurde der schlechte Verlierer sofort nach der Behandlung von der Polizei festgenommen. Und seinen Ausraster wird er sicherlich noch bitter bereuen. Denn er musste nicht nur das Geld wieder zurückgeben, er wird man auch mit einer Anklage wegen räuberischen Diebstahls rechnen müssen. Und im Falle einer Verurteilung wird der 39-jährige Mann dabei sicherlich nicht ganz so glimpflich davonkommen. Hätte er sich doch einfach mal nur als guter Verlierer gezeigt, dann wäre alles ganz anders verlaufen.

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Über Nancy Barista

Nancy Barista
Ich bin Nancy und diejenige, die zwischen unseren beiden Herren Gordon und Nick immer schlichten muss, wenn es mal wieder zu der Diskussion kommt, ob die Chancen beim Roulette auf Rot zu setzen höher oder niedriger sind, als auf Schwarz zu wetten …

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