Automatenverbot

Wien: Das Automatenverbot wird auch online vorangetrieben

Freunde des automatisierten Spiels in Wien haben es dieser Tage nicht leicht. Nachdem das sogenannte „Kleine Glücksspiel“ in der österreichischen Bundeshauptstadt verboten wurde, geht es illegal aufgestellten Spielautomaten an den Kragen. So wurde am 07. Januar 2015 eine Razzia durchgeführt, bei der immerhin 52 Geräte eingezogen wurden. Weitere 25 ereilte dieses Schicksal bei einer weiteren Aktion dieser Art. Seit Jahresbeginn wurden auch durch die Hilfe der Bürger insgesamt 79 Geräte beschlagnahmt.

Überwachung des Automatenverbot auch im Internet

Damit das Ergebnis noch besser ausfällt, legt sich die „Sektion 8“ der Wiener SPÖ mit einer eigenen Internetseite ins Zeug. Unter der Webadresse www.gluecksspiel-verbieten.at können Bürger die Münzgewinnspielautomaten in einen virtuellen Stadtplan eintragen. Dazu ist lediglich eine Registrierung auf der Seite erforderlich. Sobald sich der Nutzer in seinen Account eingeloggt hat, kann er auch die bereits 910 vor dem Verbot erfassten Spielautomaten überblicken. Eine Kontrolle, ob dort aufgeführte Automaten noch benutzt werden, ist somit durch registrierte Nutzer möglich.

Seit dem Jahresbeginn neu eingetragene Standorte werden vor ihrer Veröffentlichung überprüft. Das übernehmen etwa 30 Mitarbeiter der „Sektion 8“ auf ehrenamtlicher Basis. Schließlich kooperiert die „Sektion 8“ der Wiener Sozialdemokraten mit der Finanzpolizei. Da müssen die Daten stimmen. Angst, dass das „Kleine Glücksspiel“ an illegalen Spielorten noch schwerer zu kontrollieren sei, teilt die Vorsitzende der „Sektion 8“, Eva Maltschnig, nicht. Sie meint, dass für das Betreiben derartiger Geräte eine gewisse Infrastruktur vorzuhalten sei. Aufmerksame Bürger könnten schnell hinter illegale Machenschaften kommen und diese melden.

Die Betreiber geben sich nicht geschlagen

Auch, wenn die Luft für die Betreiber derartiger Automaten zumindest in Wien dünner geworden ist, geben sich diese noch lange nicht geschlagen. So werden beispielsweise die Gewinnspielautomaten nur Nachts angeschaltet. Dahinter steht die Annahme, dass die Finanzpolizei in der Nacht nicht kontrollieren würde. Dass dem nicht so ist, bestätigt der Leiter der Wiener Finanzpolizei Wilfried Lehner.

Auch wehren sich wichtige Betreiber dagegen, dass über den Verbotsbeginn hinaus laufende Lizenzen von der Stadt Wien als ungültig erachtet werden. Sie helfen sich derweil damit, dass sie ihre Gäste mit Bussen ins nahe gelegene Bratislava bringen oder die Taxifahrt nach Niederösterreich übernehmen. Es bleibt jedenfalls spannend, wie sich das juristische Hin und Her zwischen den Betreibern und der Stadt Wien entwickelt.

 

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Über Gordon Banks

Gordon Banks
Hi, ich bin Gordon, ein halber Amerikaner und ein halber Berliner. Deswegen halte ich mich auch von Menschen fern, die Süsses lieben. Meine Erfahrungen zum Roulette Spiel und Online Casinos habe ich in schlaflosen Nächten in Las Vegas gesammelt. Und ja, ich spiele immer noch gerne!

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